Chronik
Die Neugründung und Pionierjahre (1957 - 1961)
- 26. Mai 1957: Der Kameradschaftsbund St. Oswald bei Freistadt wird im Gasthaus Riepl offiziell neu gegründet. Anton Riepl wird zum ersten Obmann, Johann Dumhard jun. zu seinem Stellvertreter und Alois Riedl zum Kassier gewählt
- 1957/1958: Der Verein wächst rasch auf 70 , dann auf 118 Mitglieder an. Man beschließt die Anschaffung einer Uniform, die der Ortsgruppe Eferding angeglichen wird
- 17. und 18. Juni 1961 (Großes Fest): Nach intensiven Vorarbeiten wird das neue Kriegerdenkmal geweiht, das von der Firma Zemann errichtet wurde (Kosten rund 67.000 Schilling). Gleichzeitig wird die alte, von 1900 stammende Vereinsfahne, die in Linz vollständig restauriert wurde, feierlich geweiht. Antonia Feichtmayr fungiert als Fahnenpatin.
Wachstum und Generationenwechsel (1962 – 1987)
- 1963: Um der Bevölkerung einen Dienst zu erweisen, wird ein Leichenwagen für die Pfarrbevölkerung angekauft (Kosten: 5.000 Schilling), wofür auch das Jagdkonsortium spendet. Zudem gelingt es dem Vorstand, den Verkauf der traditionsreichen Vereinsfahne an ein Museum zu verhindern.
- 1967: Obmann Anton Riepl legt sein Amt krankheitsbedingt zurück und wird zum Ehrenobmann ernannt. Er verstirbt kurz darauf am 3. Juni 1967. Am 9. April 1967 wird Karl Klambauer zum neuen Obmann gewählt.
- 1968 – 1972 (Integration der Jugend): Um das Überleben des Vereins zu sichern, wird am 5. Mai 1968 ein "Jungmännerzug" (Reservisten des Bundesheeres) unter Zugsführer Johann Trenda gegründet. Zu Fronleichnam 1972 rückt dieser Zug erstmals mit 12 Mann in einer neuen Uniform aus.
- 1987: Nach 20 Jahren unermüdlichen Einsatzes übergibt Karl Klambauer die Obmannschaft an Johann Trenda
Pflege wichtiger Tradition und bedeutenden Jubiläen (1988 - 2026)
- 1999: Wahl von Karl Haunschmid zum Obmann des Kameradschaftsbundes nach dem Ableben von Obmann Johann Trenda
- 2011: 120-jähriges Gründungsfest. Das große Jubiläum im Juni wurde mit der feierlichen Weihe der neu restaurierten Vereinsfahne begangen. Das Fest verzeichnete einen großen Zuspruch von 36 Gast-Ortsverbänden.
- 2015: Es wurde das 10-Jährige Jubiläum des Pfingstkegelns gefeiert, bei dem in den zehn Jahren insgesamt 17.200 Serien gekegelt wurden.
- 2020 - 2022: Aufgrund der Pandemie-Maßnahmen mussten zahlreiche traditionelle Veranstaltungen wie die Tarockpartie und das Preiskegeln ausfallen. Das Vereinsleben erfuhr einen nahezu vollständigen Stillstand.
Fahnenpatinen
- Anna Zitterl erste Fahnenpatin der alten, traditionellen Fahne. Die Fahne gibt es seit 1894.
- Hildegart Zitterl Von der Fahnenweihe 1924 mit Fahnenpatin Frau Hilde Zitterl gibt es leider keine Berichte. Es wurde auf der Fahne der Name „Kaiser“ gegen“ „Volkes“ ausgetauscht. Man sieht es noch heute.
- Antonia Feichtmayr ab 1961 Frau Antonia Feichmayr, Gattin des Altbürgermeisters, die das Fahnenband stiftete. Fahnenweihe der neu Restaurierten Fahen in der Ortsmitte beim Hause Wirthl ebenfalls 1961.
- Marianne Feichtmayr. Fahnenpatin ab 1981. Weihe der neu Restaurierten Fahne am 19.06.2011.
- Anita Trenda Aktuelle Fahnenpatin seit 2013. Sie übernahm das Amt von Marianne Feichtmayr.